Warenkorb

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
Pfeifen

Pfeifen


 

Wann genau wer auf die Idee gekommen ist, Tabak (und auch berauschende Kräuter) in ein Gefäß zu stopfen und mittels eines Röhrchen daran zu ziehen, liegt im Dunkel der Geschichte – sicher ist nur, dass die ältesten Pfeifenfunde sich auf die Mitte des 2. Jahrtausends datieren lassen. Materialien für diese Pfeifen waren Holz, Keramik und Mineralien – daran hat sich bis heute nicht viel geändert: Immer noch werden die Pfeifen vorwiegend aus Bruyèreholz, dem Mineral Meerschaum  und aus Ton gefertigt – andere Materialien spielen nur noch eine untergeordnete Rolle.

Was sich geändert hat, ist die Vielfalt der Formen bei Bruyèreholz- und Meerschaumpfeifen: waren es auf der einen Seite zunächst die klassischen  Formen, die dann ab den 1970er Jahren durch – manchmal an kleine Skulpturen erinnernde – Freehandformen ergänzt wurden, so sind auf der anderen Seite klassische Formen neben geschnitzten Pfeifen mit Motiven aus der Natur, der Geschichte und Mythen zu finden. Was sich dagegen kaum geändert hat sind die Tonpfeifen, hier findet man immer noch die schlanken und langen Formen, wie sie schon vor einigen hundert Jahren in Holland hergestellt und auch auf Bildern holländischer Meister verewigt wurden.

Bekannte Pfeifenraucher waren und sind Johann Sebastian Bach – er hat auch ein Loblied auf die »Tobackspfeife« (BWV 515) verfasst –, Ernst Bloch, Niels Bohr, Raymond Chandler, Albert Einstein, Max Frisch, Vincent van Gogh, Immanuel Kant, Paul Klee, Otto Klemperer, Konrad Lorenz, Loriot, Bertrand Russell, George Simenon, Mark Twain und noch viele mehr.

Der bekannteste Pfeifenraucher in der Literatur ist mit Sicherheit die Figur des Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle, das obige Bild zeigt eine Statue des fiktiven Meisterdetektivs.



Weitere Unterkategorien:

Neue Produkte in dieser Kategorie